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Pink Pilates Princess statt Disco Queen 

Kolumnistin Neele Suckert an der Außenalster

In der neuen Ausgabe von „Man wird ja wohl noch urteilen dürfen“ schreibt die „Women of Hamburg“-Kolumnistin Neele Suckert über Neujahrsvorsätze und warum Selbstoptimierung 2026 am besten zwischen Matcha Martini, Naturwein und Lymphdrainage funktioniert.  „Ich habe mir für nächstes Jahr einen Glow-up vorgenommen!“, sage ich nach dem zweiten Glas Crémant um 16 Uhr, meine Freunde verschlucken sich fast. Sie kennen mich Nachtschwärmerin zu gut, außerdem sind sie selbst auch beim zweiten Glas angelangt. Silvester beginnt in Hamburg nie abends, es beginnt nachmittags im Klinker, mit Daydrinking, weil man ja noch einen langen Abend vor sich hat und sich dementsprechend mit genug Austern darauf vorbereiten muss. Danach macht man sich kurz frisch, zieht direkt weiter ins Pesca im neuen Westfield Center. Open Bar, noch mehr …

„Hamburgerinnen riechen nach Pfingstrose, Ozean, Tabak und auch nach Gurke“  

Dr. Claire Guillemin hat ihre Kindheit zwischen Brasilien, Afrika und Duty-Free-Parfümerien verbracht. Heute lebt sie mit ihrem Mann und Kindern in Hamburg und lädt in ihrem „Parfum-Atelier“ in Eppendorf dazu ein, die Sinne neu zu entdecken. Unter ihrer Anleitung entstehen 30mlParfums, die beispielsweise nach Rosen, Veilchen, Sandelholz oder Ozean duften Es ist Vormittag in Eppendorf, das Licht fällt weich durch das große Schaufenster ihres Ateliers, streicht sanft über die jadegrünen Wände und die kleinen, sorgfältig arrangierten Duftorgeln, Messzylinder und Formbögen für die Parfums stehen auf dem Tisch, daneben Gläser mit Limonade die nach Rosen, Veilchen oder Lavendel duften. Dr. Claire Guillemin reicht eines davon rüber, lächelt, der französische Akzent schwingt sanft …

In Hamburg sind alle Mädchen Barbourgrün 

In der neuen Ausgabe von „Man wird ja wohl noch urteilen dürfen” erzählt die „Women of Hamburg“-Kolumnistin Neele Suckert, wie aus einer schlichten Wachsjacke ein unausgesprochener Gesellschaftsvertrag wird und warum in Hamburg nicht nur die Stadt, sondern auch die Garderobe zuverlässig Barbourgrün ist.  „Du siehst aus wie eine englische Prinzessin“, hat letztens ein Kollege gesagt, als ich im Verlag mit meiner schlecht nachgewachsten Barbourjacke auftauchte. Meine Nägel waren passend mit Essies Ballet Slippers lackiert – klar, die Lieblingsfarbe der verstorbenen Queen. Der Vergleich passte, und ich musste schmunzeln, weil ich sie eigentlich nur trage, wenn es regnet und in Hamburg regnet es bekanntlich ja fast immer. Die Jacke war nie ein Fashion-Statement, eher eine Notwendigkeit. Eine Regenversicherung mit …

Susanne Hasenjäger sitzt im Indra auf einer Bank für ihr Portrait bei Women of Hamburg

„Früher war die Stadt freier, wilder, vielleicht auch chaotischer”

Susanne Hasenjäger kennt Hamburg seit Mitte der 80er. Als Moderatorin beschäftigt sie sich beruflich mit Musik und weiß genau, wo dieser Zeitgeist noch spürbar ist. Von den Kultclubs der Großen Freiheit bis in die kleinen Clubs der Schanze – hier hat sie die Bands begleitet, die die Hamburger Schule prägten, und Kiez-Legenden getroffen. Über intelligente Mädchen und schöne Parties, von coolen Platten und handküssenden Greisen. Susanne Hasenjäger aus Langenhorn Es ist 13 Uhr auf der Großen Freiheit. Ungewöhnlich früh für diese Ecke Hamburgs, in der man meist nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist. NDR-Moderatorin Susanne Hasenjäger wartet am Eingang des …

Women of Hamburg Kolumnistin Neele Suckert fragt sich, ob Hamburg seine eigene Version des New Yorker Happy Meals hat in der Lions Bar

Auf der Suche nach dem Hamburger Happy Meal

Diese Woche nimmt uns die „Women of Hamburg“-Kolumnistin Neele Suckert in der ersten Ausgabe von “Man wird ja wohl noch urteilen dürfen” mit zur Cocktailstunde ins Heritage – zu Pommes, Martini und der Frage, ob Hamburg überhaupt loslassen kann. Ein Abend zwischen Happy Meal und Happy Hour.  „This is the New York Happy Meal“, sagte ein guter Bekannter von mir und schob mir grinsend einen Teller Pommes rüber, während ich etwas abgehetzt meine Tasche unter dem Tisch der Cocktailbar im Heritage verstaute. Martini in der einen, Fritten in der anderen Hand – ein Konzept, das so amerikanisch ist, dass es fast schon wieder charmant wirkt. Fett, Kohlenhydrate, Alkohol: eine Dreifaltigkeit, die jede Deadline vergessen lässt …

Neele Suckert

„Vintage-Nerzmantel statt Friesennerz“

Women of Hamburg-Kolumnistin Neele Suckert liebt Regen, zumindest solange er auf Seide fällt. Hamburg ist für sie mehr als ein Wohnort – es ist eine Stadt, zu der sie eine Verbundenheit spürt, wie sie sie zuvor nie gekannt hat. Neele Suckert, 29, „Women of Hamburg“-Kolumnistin.  Ich habe irgendwann aufgehört, Hamburg einfach nur zu sehen, und stattdessen angefangen, mich darin zu inszenieren. Nicht einmal mit Absicht – eher aus Notwendigkeit. Diese Stadt verlangt nach Haltung. Wer keinen Stand hat, bekommt ihn hier verpasst. Wer hier lebt, braucht eine Meinung zu Crémant, zu Cashmere und zu Cuisine. Meinen Friesennerz habe ich daher …